Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass starre Budgetpläne in
volatilen Zeiten schnell obsolet werden. Viele Unternehmen haben dies 2023 und 2024
schmerzhaft erfahren müssen.
Was wir stattdessen brauchen, sind adaptive Planungsmodelle. Diese berücksichtigen
verschiedene Szenarien und ermöglichen es, schnell auf Marktveränderungen zu
reagieren. Ein Beispiel: Ein mittelständisches Produktionsunternehmen aus Bayern
konnte durch flexible Budgetierung seine Liquidität auch während der Energiekrise
2024 stabil halten.
Der Schlüssel liegt in der Kombination aus bewährten Grundprinzipien und modernen
Analysewerkzeugen. Dabei geht es nicht um komplizierte Systeme, sondern um praktische
Lösungen, die auch für kleinere Unternehmen umsetzbar sind.
Besonders wichtig ist meiner Erfahrung nach die regelmäßige Überprüfung der
Annahmen. Viele Budgets basieren auf Daten, die bereits zum Planungszeitpunkt
veraltet sind. Eine monatliche Neubewertung der wichtigsten Kennzahlen macht oft den
Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus.